Sprungziele
Seiteninhalt

Bürgeramt / Einwohnermeldeamt

Ausweise

Personalausweis

Deutsche Staatsbürger, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind verpflichtet, einen gültigen Personalausweis zu besitzen, wenn die Ausweispflicht nicht durch den Besitz eines gültigen Reisepasses erfüllt werden kann und sie der allgemeinen Meldepflicht in Deutschland unterliegen. Sie haben den Personalausweis auf Verlangen einer zur Prüfung der Personalien berechtigten Behörde (z.B. Polizei, Meldebehörde, Grenzübertrittstelle) vorzuzeigen und zur Prüfung auszuhändigen.

Die Stellung eines förmlichen Antrages ist nur durch den Antragsteller (ab dem 16. Lebensjahr) bzw. den gesetzlichen Vertreter möglich. Eine Vertretung durch Bevollmächtigte ist nicht zulässig.

Personen vor vollendetem 16. Lebensjahr benötigen die Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.

Bei der Antragstellung werden folgende Gebühren fällig:

  • 28,80 € für Personen ab 24 Jahren
  • 22,80 € für Personen unter 24 Jahren
  •  6,00 € für die nachträgliche Änderung/Aktivierung der PIN (z.B. wenn die eigene PIN vergessen wurde)

Die Abholung des Ausweises erfolgt grundsätzlich persönlich oder durch die bevollmächtigte Person mittels ausgefüllter Vollmacht:

Der bisherige Ausweis ist bei der Abholung vorzulegen.

Vorläufiger Personalausweis

In begründeten Ausnahmefällen ist die Ausstellung eines vorläufigen Personalausweises möglich.

Die Gültigkeitsdauer eines vorläufigen Personalausweises ist auf die Dauer des Nutzungszweckes begrenzt, endet aber nach maximal drei Monaten.

Personen vor vollendetem 16. Lebensjahr benötigen die Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.

Die Gebühr für die Ausstellung eines vorläufigen Personalausweises beträgt 10,00 €.

Reisepass

Die förmliche Antragstellung ist nur durch den Antragsteller (ab dem 18. Lebensjahr) möglich. Ene Vertretung durch Bevollmächtigte ist nicht zulässig.

Personen vor vollendetem 18. Lebensjahr benötigen die Einverständniserklärung der Sorgeberechtigen.

Bei der Beantragung eines Reisepasses ist zu beachten, dass für die Produktion ein Zeitraum von ca. drei Wochen oder mehr benötigt wird. Sollte ein solcher Zeitaum nicht mehr zur Verfügung stehen, besteht die Möglichkeit die Beantragung im Expressverfahren durchzuführen. Ein solcher "Eypresspass" steht gewöhnlich nach drei Tagen zur Verfügung (Ausnahme bei aufeinanderfolgenden Feiertagen wie z.B. Weihachten).

Bei der Beantragung werden folgende Gebühren fällig:

  • 60,00 € für Personen ab 24 Jahren (32 Seiten)
  • 82,00 € für Personen ab 24 Jahren (48 Seiten)
  • 37,50 € für Personen unter 24 Jahren (32 Setien)
  • 59,5 € für Personen unter 24 Jahren (48 Seiten)

Für die Ausstellung eines Passes im Expressverfahren erhöht sich die jeweilige Gebühr um 32,00 €.

Dem Antrag von Minderjährigen muss von beiden Elternteilen (sofern sie das gemeinsame Sorgerecht ausüben) schriftlich zugestimmt werden. Bei unverheirateten oder geschiedenen Eltern kann die Zustimmung von dem Elternteil erteilt werden, dem das Familiengericht die alleinige elterliche Sorge für das Kind übertragen hat. Der Beschluss des Familiengerichts muss bei der Antragstellung vorgelegt werden.

Ab dem vollendeten 6. Lebensjahr müssen die Fingerabdrücke, ab dem 10. Lebensjahr auch die Unterschrift im Dokument aufgenommen werden.

Kinderreisepass

Für Kinder kann ein Kinderreisepass beantragt werden.

Ein Kinderreisepass wird bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, längstens aber für sechs Jahre ausgestellt. Ist das 12. Lebensjahr bei Ablauf des Gültigeitsdatums noch nicht erreicht, kann der Kinderreisepass auf Antrag entsprechend verlängert werden.

Wichtig

Die Verlängerung muss vor Ablauf des Gültigkeitsdatums erfolgen. Ein einmal ungültig gewordener Kinderreisepass kann nicht mehr verlängert werden. In diesem Fall muss ein neuer Pass beantragt werden.

Kinder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 16 sind, benötigen (je nach Reiseziel) einen Personalausweis oder Reisepass.

Dem Antrag muss von beiden Elternteilen (sofern sie das gemeinsame Sorgerecht ausüben) schriftlich zugestimmt werden. Bei unverheirateten oder geschiedenen Eltern kann die Zustimmung von dem Elternteil erteilt werden, dem das Familiengericht die alleinige elterliche Sorge für das Kind übertragen hat. Der Beschluss des Familiengerichts muss bei der Antragstellung vorgelegt werden.

Die Gebühr beträgt:

  • 13,00 € für die Ausstellung
  •   6,00 € für die Verlängerung bzw. Aktualisierung (z.B. neues Lichtbild)

Für alle Ausweise benötigen Sie:

  • ein aktuelles, biometrisches Lichtbild im Passformat (45 x 35 mm) in Hochformat, Frontalaufnahme ohne Rand, ohne Kopfbedeckungen und ohne Bedeckungen der Augen,
  • Geburts- oder Heiratsurkunde (gilt nur bei erstmaliger Ausstellung eines Ausweises nach dem Zuzug in den Verwaltungsbereich).

Verlust eines Ausweisdokumentes:

Ist ein Ausweisdokument nicht mehr auffindbar oder wurde gestohlen, muss der Verlust sofort angezeigt werden (Verlustanzeige). Unter Umständen ist eine Sperrung des elektronischen Identitätsnachweises notwenig.

Meldewesen

Anmeldung

Bei einem Zuzug in die Gemeinde Freden (Leine) ist die Anmeldung im Einwohnermeldeamt notwendig.

Hierfür wird der Personalausweis und/oder der Reisepass benötigt sowie eine Wohnungsgeberbescheinigung, die vom Vermieter ausgefüllt und unterschrieben werden muss.

Die Wohnungsgeberbescheinigung entfällt, wenn der/die Zuziehende selbst Eigentümer/in der Wohnung ist. Das gleiche gilt für Familienangehörige (Ehepartner, minderjährige Kinder), die denselben Wohnraum gleichzeitig mitbeziehen.

Die Anmeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Bezug der Wohnung erfolgen.

Bei der Anmeldung muss die Wohnung in jedem Fall bereits bezogen sein. Die Anmeldung zu einem Zeitpunkt in der Zukunft ist nicht möglich.

Ist die zuziehende Person aus besonderen Gründen nicht in der Lage die Anmeldung persönlich durchzuführen, kann sie eine ihr vertraute Person mit der Anmeldung beauftragen. In diesem Fall ist bei der Anmeldung zusätzlich eine schriftliche Vollmacht der zuziehenden Person erforderlich.

Ummeldung

Für eine Ummeldung (Wohnsitzwechsel innerhalb der Gemeinde Freden (Leine)) gelten dieselben Richtlinien wie für eine Anmeldung.

Abmeldung

Wer eine Wohnung verlässt und innerhalb der Bundesrepublik Deutschland eine neue Wohnung bezieht, braucht sich nicht abzumelden. Die Abmeldung erfolgt in diesem Fall automatisch bei der Anmeldung am neuen Wohnort.

Eine Abmeldung muss erfolgen, wenn eine Person keine neue Wohnung bezieht (ohne festen Wohnsitz) oder das Land verlässt.

Bei einem Fortzug in das Ausland ist es möglich, die Abmeldung eine Woche vor dem Fortzug abzumelden.

Führungszeugnis

Führungszeugnisse können in den Belegarten N, O oder P beantragt werden.

Die Belegart N ist ein Führungszeugnis für private Zwecke wie z.B. bei der Vorlage bei einem zukünftigen Arbeitgeber. Dieses Führungszeugnis wird dem Antragsteller zugesandt.

Die Belegart O ist ein Führungszeugnis zur Vorlage bei Behörden wie z.B. bei Beantragung eines Personenbeförderungsscheines. Dieses Führungszeugnis wird vom Bundeszentralregister direkt an die anfordernde Behörde gesandt. In diesem Fall muss bei der Antragstellung die Anschrift und der Verwendungszweck angegeben werden.

Die Belegart P ist ein Führungszeugnis für spezielle Fälle, in denen das Führungszeugnis der Belegart O an das für den Antragsteller zuständige Amtsgericht gesendet wird, wo es vom Antragsteller vorab eingesehen werden kann.

Die o.g.Belegarten können in Form eines "erweiterten" Führungszeugnisses beantragt werden, wenn

  • die Erteilung in gesetzlichen Bestimmungen unter Bezugnahme auf diese Vorschrift vorgesehen ist oder
  • dieses Führungszeugnis benötigt wird für
    1. eine berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder
    2. eine Tätigkeit, die in einer Buchstabe a vergleichbaren Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen.

Wer einen Antrag auf Erteilung eines erweiterten Führungszeugnisses stellt, hat eine schriftliche Aufforderung vorzulegen, in der die Person, die das erweiterte Führungszeugnis von der antragstellenden Person verlangt, bestätigt, dass die Voraussetzungen nach § 30a Abs. 1 vorliegen.

Die Gebühr für die Ausstellung eines Führungszeugnisses beträgt in allen Fällen 13,00 €.

Ist das Führungszegnis für eine Verwendung im europäischen Ausland bestimmt, beträgt die Gebühr 17,00 €.

Auszug aus dem Gewerbezentralregister

Gewerbetreibende benötigen für einige Unternehmungen (z.B. die Beteiligung an einer öffentlichen Ausschreibung) einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister.

Dieser steht in zwei Versionen zur Verfügung:

Belegart 1: der Auszug wird dem Antragsteller persönlich zugesandt.

Belegart 9: dieser Auszug wird zur Vorlage bei Behörden genutzt und wird vom Bundeszentralregister direkt an die anfordernde Behörde gesandt.

Die Gebühr für die Ausstellung eines Auszuges aus dem Gewerbezentralregister beträgt 13,00 €.

Seite zurück Nach oben